Der lecha patriot. (Allentaun, Pa.) 1848-1859, October 26, 1848, Page 2, Image 2

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    Necha HDatriot.
«llentam!, Oet. ««. R«AA
Demokratische Whig-(srnennnnge»»
Für Präsident;
GM» VüHASS»
Für Vice - Präsident:
Mul a r d Fi! lmo r c.
Senatorral-Er rvähler:
Zvhn P. Sandrrson, von Lel-anon.
Thomas M. T. M'Keuiian» ro» Waschingten.
Reprrsentanten-^rwähler:
1. Joseph G. Elarkson. 13. Henry ZelrnM.
2. lekn P. Wctkerill. 14. Willi-»» Lolder,
Z«. James M. Davis, 15. Willi.»» Ai'llvain,
4. Tkoina« W. Drrffi.'ld, 16. Charles W. Fisher,
k. Daniel O. Sitnee, 17. Ztndrew G. Curlin,
6. Jost'na Duiiqan, 18. Tl'c«. R. DüVikscn,
7. John D. Sieele, 19. Josexl' Markte,
». Jokn Landes, 20. Daniel ?lanew,
». los.-ph Sch>»».ter, 21. Andrew W. LoomiS,
IN. Sharl.'s Vnyder, 22. Richard Irwin,
11. Willi»-» S>. 23. TKomas H. Sill,
12. Francis Äyler. ! 24. S»>l. A. Purviance.
k? ? H H
Unsere Freunde selli.-n sehr sorMiig sein rnrt de» Er
wähler-Aclkcl. indem ohne Zweiftl gefälschte lickcts durrd
unsere Gegner auf die Wahldistiikien am 7ten Novem
ber gekracht werde». Man sehe daher nach, daß ein je
ter Name recht ist.—Der «bige Zettel ist richtig und wir
rathe» unsern Freunden an, diese Zeitung >»il auf die
wahl pr nehme» und die Wahlzettel genau mit dem in
der Zeitung zu vergleiche» ? Nimmt von niemand einen
üicket. «usier von Such bekannte» und erprobten Whigs.
Sehr leicht ist eS. um seine Stirnme betrogen zu werden,
irenn »ran lischt auf seiner Huth ist, und zu sorgfällig
kann man keinesfalls sein.—Der Name unseres Srwcrl,-
gcdructt, woran er leicht zu erkennen ist.—Deten Name
>li Joshu.r Dungan—Man rufe an in dieser Dru
ckerei, nlliv« man sicher die rechte» Tickets erhalten kann.
Die Wahl findet statt
Am 7tcn nächsten November.
EtwaS zum Nachdenken.
Die letzte Wahl in Lecha Eaunty läßt uns
Manches zum Nachdenken übrig.—Es ist.
wie ein jeder sich vorstellen kann, durch den
ganzen Staat bekannt, daß unser Caunty
sehr viel Eisenerz, so wie auch verschiedene
große Eisenwerke in sich schließt, und das
unser« Freunde in einer Enifernung berech
»ig« sind, günstigere Wahlberichte für die
Sache unseies Ajalerlandes zu erwarten, ist
ganz klar. —Ueberall wo EaunlieS in diesem
Staat sind, die Eisenerz und Eisenwerken
haben, siel die Wahl günstiger ans, als bei
linS, welches zeigt, daß das Volk doit seine
Interessen weiß, und aber auch darnach han
delt—und dieses Interesse liegt in einem be
schützenden Tariff, mögen unsere Gegner
auch immer Nein ! Nein! sagen, bis ihnen
ihre Zungen müde sind, sr> ist und bleib«
dies ewige Wahiheit. —In Lecha Cauniy
allhier aber handelt man ganz anders.—
Wahr ist eS der große Haufe unserer Geg
ner sind rechtlichdentende und brave Bür
ger, aber die Lieders sind mit einem solchen
Haß und mit solcher Bosheit gegen die
Whig - Parthei erfüllt, daß sie alle Kräfte,
die ihnen nur möglich sind, anwenden, um
gemeinte Bürger zu verblenden, und sie zu
bewegen, der Parthei gegen ihr eigenes In
»eressen anzuhängen,— Lieders die auf dies,
Weise den Arbeiter ihre Albeit. und somii
ihr Brod rauben, verdienen im höchsten
Grade verabscheut und vermieden zu wer
den, so viel so, wie man sich vor demjenigen
hütet, den man in allen Hinsichlen einen ge
fährlichen Menschen betrachtet.
Diesen gutmeincnden Bürger unserer Ge
genparthei gibt aber die letzte Wahl in die
sem Staat, viel Stoff zum Nachdenken.
Blickt man Beispiel auf ScduylkiU
Eaunty, und andere mchr, so wird man auf
Einmal gewahr, daß etwas letz in unsere,
Gegenpa«lhri sein muß, und daß unsere
Bürgerin diesem Eaunty betrogen wurden
und veranlaßt worden sind, gegen sich selbst
zu handeln. Laßt daher alle Bürger dieses
Eaunties gehörig für sich selbst denken und
bandeln, und unser Worl dafür, die künftige
Resultate sehen ganz anders auS.
Dievicl en Ursachen.
Es ist in der That lächerlich zu sehen, wie
viel Tausende von Ursachen unsere Gegner,
für die große politische Veränderung in die
sein Slaat anzugeben haben. Erstlich schrie
ben sie es der schwachen Wahl zu. aber ec
ergab sich sogleich daß eS eine sehr starke
Wahl war, und dann sattelten sie sogleich
um, und sagen ihre Freunde seien zu Hause
geblieben.—Nun daß die! Whigs ju Haus«
blieben bis ein Loko Foko, kann sich sc!'«»
ein jeder an den Finger abzählen, denn alle
Beamten unter der National Regierung,
beinahe alle Eaunty Beamten, so wie auch
die Eanal und Niegelbahn Beamten, und
noch obendrein die Staats - Schatzkammer
»ad die Vereinigten Sta.iirn-Ächatzkammer,
waren es, gegen die wie zu kämpfen hatten
und diese sind »S auch wi.der gegen du
wir mit leeren Taschen im Noveinher kamp
fen müßen. —Abcr Aus Whigs! und muihig
Werk!—der letzte Ausgang hat uns di,
Versicherung gegeben, daß wir dein alten
Helden die Lli Er Wähler von diesem Staai
zusichern können, wenn wir nur wollen
aber dies kann nicht geschehen wen» wir zr!
Hause bl.ibe»—auch nicht ein einziger Tay
lormann sollte am 7te» November vergeßer
zn stimmen, denn wir düiseu durchaus kein,
andere Rechnung machen, als daß alle unse
re Gegner, am Stimmkasten sein, und ihl
Möglichstes kkun werden den Sieg zu er
niigrn.—Ja in der Tkat, dieS werde» sii
durch allerlei Mittel ve,suchen, selbst die al
leekleinlichsten Betrüge,eien, Bestechunge,
und Unwahrheiten nicht aufgenommen.-
Aber wir sagen nochmals, auf Whigs! thu
Eure Pflicht, und der Tag ist sicher unser.
Tod des Eommodore Jamej
Biddl e. —Eommodore JameSßiddle
einer unserer lapfersten See Offiziere, ist vor
letzte Woche in seinem Gebu>»»ve»e Phila
trlphia. im LZsten Jahre seine» Alters mi
Tote
Der glorreiche Ausgang!
Johnston s Mehrheit SV? !
Nochmais INN« Hurrah« für den Tchluft
stei»-2taat und Gen. A Taylor !
Unsere Gegner, " sie starben in der That
hark." —Tag nach Tag in der letzten Woche
suchten die Lieders unserer Gegenparthei in!
Philadelphia ihre Getreue« im Innern des !
Staats glauben zu machen, es sei noch Hoff !
nung vorhanden Morris Longstreth sei er
wäblt.—Auch geschah dies theilweise um den !
ungünstigen Einfluß den dieser Ausgang
für sie auf die Prcsidenlenwahl haben wird
,u unterdrücken.-Aber die Wahrheit muß- !
re endlich heraus, und die ist, daß der Lieb !
ling Pennsylvaniens
Gouv. W. K. Johnsto» mit
»ttT Mehrheit erwählt ist,
und so mußten doch unsere Gegner, obfcbon
"sie g u te M e dizi n" im Üeberfluß hat
ten, endlich so hart es auch gieng "sterben."
Wahr ist es die Mehrheit ist klein, aber mag
sie so klein sein wie sie immer will, so ist
doch der Ausgang ein sehr glorreicher, in
dem unsere Gegner auf 2t)Ml) Mehrheit
rechneten, und derselbe wird bereits alle
Whigs und Taylor.Freunde im Staat über ?
zeugt haben, daß wir im Nouember den
Staat ebenfalls für Gen. Taylor tragen !
können und dies mit einer großen Mehrheit,!
wenn wir nur wollen, und unsere Pflicht
thun.
Auf daher Whigs von Lecha, und thut!
eure ganze Pflicht! In andern EauntieS!
ist man schon wieder an der Arbeit.—Gibt!
u»fern Freunden in andern Eaunties am !
7ten November nicht wieder Ursache sich zu
beklagen, wie dies bei der letzten Wahl ge
schab. —Geht Alle! und wenn dies geschehen
ist, dann, und auch nur dann haben mir un- j
sere Pflicht gethan, und niemand hat uns
Vorwürfe zu machen.
Obige Mehrheit, wie schon gesagt, ist nur!
klein, aber der Ausgang ist der glorreichste!
den sich Pennsylvanien je zu erfreuen hatte. !
Derselbe zeigt aber jedem unumstößlich daß j
es nothwendig ist. daß
Alle Ttimmgeber zur Wahl gehen. j
Wie leicht hätte nun Johnston verloren!
qehen können ? Ein jeder sagt sehr leicht. —
Nur noch ein so schläfriges Eaunty wie Le
cha hätte den Sieg uns aus den Händen
genommen.-Dies wäre unverzeihlich gewe° !
sen, Laß diese gleiche Stimme unsern Whig- j
Brüder in Lecha auf immer eine Warnung
sein.—Trotz dem daß Lecha Eaunty seine j
Pflicht nicht gethan hat —aber unsere Bür- !
ger wollen sich solche Nachläßigkeil nicht
wieder zu Schulden kcmmcn laßen —kön i
nen wir nicht schließen, ohne nochmals
,;v2 Hlirrahs fürlohnston und deil
Schlußsteiu-Staat zu gebeu.
Wir können und wollenes thun.
Um den Sl lußstein - Staat Pennsylva
nien mit Tausenden von Mehrheiten Gen. !
Zacharias Taylor, zuzusichern, brau-!
chen wir nur das Volk von der Wahrheit z
überzeugen, daß wenn er erwählt wird, die- !
l'er Staat wie ein Bienenkorb werden wird.
Daß dann nicht mehr Ladung nach Ladung
Eisen vom Auslande herüber gesandt wer
den. welches zur Folge hat. daß die Feuern
unserer Eisenwerken ausgehen müßen. —
Auch wird nachdem nicht jede- Jahr eine
Harrdels-Bilanz von vielen Millionen gegen
uns fein, verursacht durch englische Güter,
die ohnedem unsere Baumwollen - Fakturen
zun, Stillstände bringen u. schon zum Theil
gebracht haben.
Unsere Bauern sind bereits überzeugt daß
die Erwählung von Gen. Taylor ein ei»
heimischer Markt für sie hervorbringen wür
de. und daß ein solcher Markt dann bestän
diger und beßer sein müßte, als ein Auslän
discher—denn es ist ja deutlich daß nur dann
und wann eine bedeutende Quantität Ge
»aide hinauSgeschiffi wird, und dies ist nur
der Fall wenn die Erndte dort fehlschlägt.
Sollten uns diese Wahrheiten nicht bei
weitem ben Vorzug über unsere Gegner ge
ben, zumal da es auf der andern Seite ganz
klar ist, daß üe um ihre Anhänger getreu
zu halten, dieselbe hinlergehen müßen, und
! indem sie dieS thun, den Arbeiter ihr Brod
1 rauben.
> Wir können daher, und wollen General
i Tayl e zu»! nächsten Presidenten erwählen;
und zwar »och neben obigen, aus folgenden
Ursache» : Weil er seinem Vaierlande in
! orelen Schlachten so ge.'reu gedient ha».—
weil er das Ami nicht sucht sondern dassel
! be ihn sucht. —weil wir ihn inin:er in allen
! Hinsicht.» einen Mann bei seinem ge
funden haben, —weil wir wißt» daß er fäh.
!i4 sur die Stelle ist,—weil wir überzeugt
I suhle» daß er der President des V 0 l k e S
und nicht der einer Faktion sein wird, und
endlich weil seine Aeußerungen denen uns«
! res unvergeßlichen Waschinglons naher kom
men. als wir diese je von einem Eantidalen
auSg.sproche» hörien.
Kc-x'Haltet eS im Gedächtniß daß Lew.
Is Eaß für den Widerruf des TarissS
von 1842—des AibeiterS Tariff—und zu
Gunsten deS biittiscl en Frei Handel Tarisss
von gestimmt hat.
> Haltet es im Gedächtniß daß die Erwäh
lnng deS Lewis Caß zum Presidenten, in
der ganzen Welt aIS ein Sieg des freien
Handels über einheimische» Fleiß betrachte»
werden wurde.
HLL'Ioh» Ban Buren befindet sich ge
genwarlig in Ohio aus dem Stumpen ge
igen Eaß. und gedenkt snch nochmals nach
P,nnfylvanikS ju ke>s!sM. K-'
Pennsylvania Wahl.
L Z s, 's
GH- ß!
A '
All.-ah-iiv. WM Nls>t »244 KI3O
Adam-. 2MI I8<« WI4 I78S!
»en.Ne.ng. Ä«4 Ll:>:> Idöt L2l»!
«erks. 4207 S4ll 411.-1 BS9»>
B.'avcr, 27«) 2!<S4 Sö76 2346!
Bucks. 5064 S24S ü(XA 52041
B-dford. 2613 27»9 2610 2736!
Blair. 229» »427 2282 -l«l
Butler. 1W !
Beadford, 5241 3748 >
C-mibria, 1151 1421 1118 1440
Carbon. 768 !)W 746 1000
Eh.ft.-r. SBSS Sl4O 0898 5101.
Lentre, 904 !
Cuniberland, 2989 3069 2968 3085 >
Columbia, 1980 3157 1922 3134 >
Crawford, 2SBO 2849 2398 2778
Clarion. 1252 2238 1131 2209!
lZlinto», 103 1004 792 VS7
Clearfield. 630 1111 603 1105
Dauvhi». »249 22«» 3203 2287!
Delaware, ü/75 1500 1974 1480
!Slk. 138 l
lErie, 1413 !
2776 229 N 2710 3273
Franklin, 3758 2968 37ZS 3004!
lÄ.Vene, 105 l 1036
v.inttnudon. 2289 1871 2262 1S82!
Indiana, 2319 1516 2121 1299
Ziiniata, 1103 1201 1108 II!X>
J.ffersen. 150 1
Lebano». 2637 1800 2623 1805
Samaster, 9727 5515 9706 5519
»echa. 2549 3012 2521 290«
evroining. " 185» 2298 1831 2267
Luzerne. 2987 3785 2897 3683
Monroe, 425 1769 372 1635
M.rcer, 3640 3104 3462 31«>3
Miflin, 1443 1591 1432 1-585
Montgoinew, 4645 5218 4522 5337
McKean, 153 '
Northaurvlon, 255,1 3476 2461 3407
Nc>l!»n»b.rland. 1546 2124 1486 2038!
Perw. 1339 2064 1343 2056
Philadelrl'ia Stadt, 8963 4 '72 8955 4974
Pbiladclph. Carinii', 10918 16028 16996 16005
Pike. 126 612 119 598!
Petter, 349 !
Siknvtkill 4264 35N8 4181 3534
Somerset, 2755 1103 1
1597 2416 1505 2375!
?ioga, 1219 2077 1124 ISSO
Union, 2887 1686 2941 1580^
>R>.'sh>'!cr.'land. 2856 4955 26>>9 4983
Waschington, 4055 3948 3906 3952 z
Warren, 198 1
Wamie, 855 1472 745 1492
4162 4345 4122 4319
' Total. 000000 000000 000000 000001»!
000000 0^0000!
Johngon'S Mehrh. Painter's Mchrh. 0000
daß fecund versich.-lt taß^
Die GouvcrnörS Wahl.
Der Ausgang der letzten Wahl in Penn
sylvanien ist glorreich—in der Tkat sehr
glorreich.—Die Whigs haben ihren Gou
vernör über eine Mehiheit vom letzten Jahr
von 17 976 erwählt.—Dieser Ausgang wird
über alle Staaten der Union einen solchen!
Einfluß ausüben, der iin November Alle i
erstaunen wirb; indem dieselbe nun den
Whigs gezeigt hat. daß es nothwendig ist Z
daß ein jeder seine Stimme eingibt—und!
geschieht dies, wer will denselben widerste
hen ? Vergleicht man die Stimmen mit den
von 1844. so findet man dag bei dieser Wahl!
zwischen 26,606 und 36.666 mehr eingege
ben worden sind, als damals, und nimmt
man dann die vom letzten Jahr so ergibt es !
sich, daß dieses Jahr zwischen 66,666 und
76,666 mehr eingegeben worden sind. —
GouvernörJohnston istdohermit!
der stärksten Sliinme erwählt die
je ein Kandidat in diese in Staat
erhi el t.—Bedenket dies wenn die Lo
kos sagen ihre Freunde seien nicht am Stimm
kästen gewesen, und denkt blos einige Au
> genblicke darüber nach, und Ihr müßt zu Z
dem Schluß kommen, daß die Whigs in die
sein Staat die Oberhand leicht hallen kön
n e n. wenn sie nur n> 0 ll e n.
! Alles nur Mögliche ist angewandt wor- 1
den, um Longstreth zu erwählen. —Sprecher!
wurden nach allen Richtungen gesandt.—
566,666 Thaler sollen in Waschington und
Nenyork unsern Gegnern für Wahlzwecke.
Stimmenkaufen u. f. w. in die Hände ge
geben worden sein.—Gouv. Johnston wur !
de noch hiezu auf eine gemeine und schimpf-!
liche Weife, durch unsere Gegner mitgenom
men. In Philadelphia verbreitete man ei- !
ne Münchhausen Lüge nach der andern. —
Es wuide behauptet er sei durch Banken
bestochen worden. In Perry Eaunty hatte
man ihn als einen höchst unmoralischen
Menschen. —In Bncks Eannly sagte man,
er habe das Bankrott-Gesetz benutzt.—ln
Allegheny Eaunly wollte man ihn zu einem
unehrlichen Menschen machen. —Und noch
tausenderlei andere Gerüchte setzte man ge
gen ihn in Umlauf, allein alles dies half!
nichts, er ist trotz allem diesem erwählt, und!
daß er ein guter Gouvernör machen wird.!
davon ist ein jeder vollends überzeugt. Je
doch hat die Whig Panhei diesen großen
Sieg ihm selbst in einem großen Maße zuj
verdanken, denn trotz alle tiefen bösen Nach
reden ließ er sich nicht irre machen und rei l
fele Tag und Nacht von Ort zu Ork und!
! versicherte feine Freunde von der Nothwen
digkeit eines Wechsels, nnd somit hat er die.
len, beinahejedemMhig unerwarteten Whig
so glänzenden Sieg, errungen.
Hurrad für Gouvernör Johnston nnd den
alten Hrlden v>e,i. Z. Taylor.
es im Gedächtniß daß John
Q. Adams vor seinem Tode gesagt hat. daß
wenn die Wdigs Gen. Taylor zum Pres,
denken erwählen würden, sie mehr für die
Einschränkung von Sclaverri thun könnten,
als in irgend einer andern Person.
AtA'Der Mvrmon . Tempel zu Nauvoo.
jJUinoiS, ist am 9»en Ottober ganz durch
Heu» j«stört worden.
' Sie dürfen nicht "
Schon ehe Gen. Taylor al» Eandidat für
die Presidentenstelle ernannt war, haben
wir vielseitig von Nechtlichdcnk.n unserer
Gegner dl» Ausdrücke machen hören, taß
sollte er je für diese Stelle Eandidat werden,
so würden si» ihre Stimmen füe ihn abge
ben —und axch schon feit feiner Ernennung
haben wir die nämliche Ausdrücke sehr oft?
gehört.—Wir haben aber auch schon viele
unserer Gegenparihei erklären hören, daß sie
dies nicht zugeben dürften. " Sie dürfen
es nicht thun," sagen Je, "sonst wird Gen.
Taylor President!" Wie liebt Ihr das. Ihr
redlich gesinnte Taylor - Männer ? Dürst
Ihr nicht thun was Euch beliebt? Seid
Ihr nicht mehr in einem freien Lande wohn,
haft? Ist es möglich daß Ihr nicht für
Euch selbst handeln könnt, und thun müßt
wie Euch Euere Drucker, Stadtlieders und
einige Aemterjäger vorsagen? Wollt ihr
Euch von solchen Menschen überreden las
sen, einem allen Soldat, der so vieles für
unS alle und unser gemeinsames Vaterland?
gethan hat. Euere Stimmen vorzuenthalten
und Euere Rücken gegen ihn zu drehen ?
Wenn dem so ist, so befindet Ihr Euch wirk
lich in einer sonderbaren Lage—eine Lage
in der sich kein Mann befinden darf, der ein
Freimann genannt zu werden wünscht. —
Daß aber alle die ein solch gutes Gefühl für
den allen Krieger Gen. Taylor haben, ih
ren Lieders zeigen werden; "daß sie es
thun dürfen," nämlich für Gen. Taylor
zu stimmen, wild der 7te November schon
ausweisen.
Unsere Gegner.
Alle nur erdenkliche Mittel werden von
unsern Gegnern angewandt, um am 7. No
vember den Sieg zu erringen. —So sagen
sie nämlich zu denjenigen Whigs die der
Wahl nicht immer beiwohnen : " O den
President kiieg» ihr nun auch—es ist nicht
der Mühe werth daß ihr auf tie Wahl geht,
besonders wenn es ein unangenehmer Tag
sein sollte." Daß wir Gen. Zacharias Tay
lor erwählen werden, ist wenig Zweifel un
terworfen, wenn wir alle zur Wahl gehen —
daß dies aber nicht geschehen wird wenn wir
zu Hause bleiben, ist doch so klar wie die
Sonne. —Solch? Ausdrücke wie die obigen
uuserer Gegner sind heuchlerisch, und es ist
Eure Pflicht Whigs, dieselbe mit Verach
tung zurück zu stoßen, und Mann für Mann
auf die Wahl zu gehen. —Thut ihr tas,
dann, und auch nur dann düift Ihr auf ei
nen gewißen Sieg rechnen —Daß in die
sem Staat wenigstens 25M6 Mehiheik der
Bürger im Sinne haben, für Gen. Taylor
zu stimmen, wenn sie auf tie Wahl gehen,
glauben wir aufrichtig—bleiben diese ober
zu Haufe, so ist dieser ihr Vorsatz durchaus
von keinem Werth. Geht also alle zur
Wahl, mag es regnen oder schneien, und
wir haben nichls zu befürchten, denn der
Sieg wird sich sodann sicher auf unsere Se
ite neigen.
Ein Tax gelegt.
Wir ersehen au 6 dem " Philadelphia tag.
lkcben RewS" daß bereits ein schwerer Tar
aus die Lokosoko Eustoin Haus Beamte»
gelegt ist. um die Wahl des Gen. Taylor
zu vereiteln. —Ist es nun möglich daß man
seine Zuflucht zu solchen Mittel nimmt?
um die Wahl eines Mannes zu vereiteln der
unsere Nalion irr den Augen der ganzen
Well empor hob —eines Mannes der nur
noch vor wenigen Monalen von allen Zun
gen gepriesen wurde,—und eineS Mannes,
gegen den auch rcchllicher und gegründeter
Weise niemand in ten ganzen Vereinigten
Staaten etwas einzuwenden hat, außer daß
er nicht von unserer Gegenparihei zum Ean
tidalen ausge stellt wurde. Aber alleS Tar
legen Hilst nichts, er kann und wiid erwählt
werden, und nichts kann ihn aus dein Amte
hallen als die Whigs selbst —und auch dies
kann nur in dem Fall geschehen, daß sie
nicht zur Wahl ge h e n—denn gehen
sie zur Wahl, so versagt diesem großen Hel
den kein guter Whig seine Stimme.
Stimmen Jmpvrtiren.
Zwei LiederS der Loko Foko Parlhei in
Philadelphia haben sich vor einigen Tagen
nach Neuyork begeben, und ein anderer nach
Waschington, und man glaubt daß dieselbe
Anstalten treffen, Stimmgeber vcm Staat
Neuyork nach Pennsylvanien zu iniponiien.
um diesen Slaal für Eaß zu lraqen ; indem
sie nun Neuyork aufgeben. Laß unsere
Whig Stimmgeber in allen Wahldistriklen
auf ihrer Hulh fein, und alle fremde Perfo
nen, die Slimmen offeriren, strenge erami
niren.—ln Pennsylvanien wiid alles von
unsern Gegnern gethan, taß nur gnhan
werden kann, denn bekannt ist es ihnen, daß
wenn dieser Slaat für sie verloren geht, eS
um Eaß geschehen ist. Aber gehen alle Tay
lorsreunde zur Wahl—aber auch alle müs
sen gehen, wenn wir sicher sein n-ollen—und
verhindern daß unrechtmäßige Stimmen
eingegeben werden, dann ist es unmöglich
unS den Sieg aus unsern Händen zu neh
men.
.Handwerkslcute!
wenn Ihr nicht mit den europäischen Hand
>verkslcu»en um die Wette arbeiten wollt,
die für 16 bis 25 Eents, 13 bis 14 Stun
den arbeiten müßen, so stimmt für Whigs
und Whig-Maßregeln -ja stimmt am 7len
November für Taylor und Fillmore
! welche beide wissen wie sauer die Handwer-
I ker ihr Brod verdienen müßen. Wen. Eaß,
der Eandidat auf der andern Seite, hat ties
nie erfah, en.— Er hat fein Lebenlang in
Aemter ges.ssen, sich dann bereichert, und
noch dazu Euer Geld, aus eine unrecht
mäßig» Weise, unter dem Deckmantel von
Ertra-Bezahlung, bis zu vielen Tausenden
aus der Schatzkammer gezogen. Wollt Jbr,
könnt Ihr einem solchem Manne, Eure
Stimmen geben ? Gewiß Ihr könu» nicht,
wenn Ihr die Sache kühl und reiflich über
leg».
<?harlr« Langfeld,
ist am letzten Freitag, für die Ermordung
der Krau Rademaeber, in tem Moyamen
sing Gefängniß Hos, zu Philadelphia hin
gerichtet worden. Bei dem Galgen ange
j langt hielt er eine kurze Rede in deulschei
Sprache, in welcher er immer noch darauf
bestand daß er unschuldig sei.—Scheriff Le
! lar verrichtet» dieseS unangenehme Geschasi
selbst.
Tchnylkili Eauitty.
Unter die vielen Ursachen die die LiederS
unserer Gegenparthei ihren Getreuen ange
ben, warum die Wahl in Pennsvlvanien sur
sie verloren gieng. gehört auch die, daß sie
sagen, in Schuylkill Caunty sei ein großer
Betrug durch die Whigs begangen worden
—ja sie behaupten sogar es seien in einigen
dortigen Wahl Distrikten zuerst Wahlzettel
in die Stimmkasten gethan worden, ehe man
zu stimmen anfieng. Wie lächerlich! AI
les dies geschieht aber nur um de» Getreuen
Sand in die Augen zu werfen, welches sie
wie es scheint höchst nothwendig glauben.
Es ist zwar in Schuylkill Eaunty ein Be
trug begangen worden, aber schon in 1844,
jedoch geschah derselbe durchaus nicht durch
die Whigs, sondern durch unsere Gegner.—
Wir waren damals selbst persönlich gegen
wärtig, aIS die Herren Clarkson, von der
Whig Panhei, und HrigheS, vvn unserer
Gegenparthei, ein jeder zu beweißen suchte,
der Eandidat seiner Parthei sei der beste Ta
riffmann. Ja Herr Hughes versicherte sei
ne Panhei mit vieler Geschicklichkeit, daß
der Tariff von 1842 in den Händen von
Polk eben so sicher sei. nie in denjenigen von
Clay, und ohne Zweifel glaubt» der Spre
cher damals in seinem Herzen was er sagte.
Aber was geschah ? Es ergab sich bald daß
er, und somit auch seine ganze Parthei be
trogen war, und dies allein est die Ursache
von der politischen Umrväkznng des Caun
tys Schuylkill.
Einige von unsern Gegnern behaupten
auch es seien Stimmgeber dahin gebracht
worden. —Dies ist ebenfalls sehr lächerlich,
denn wo sollten dieselbe dann hergekommen
sein ?—und dies würde nicht einmal etwas
genutzt haben, indem ihre Siimmcn daselbst
nicht mehr gezählt haben wüiden als in an
dern Eaunties auch. Ja sagen wieder an
dere, tie große Stimme zeigt, taß etwas
nicht recht ist. Je länger wir die große
Stimme überdenken, desto mehr kommen
wir zu dem Schluß daß wenn Betrug ge
spielt wurde, er von unserer Gegenparihei
gespielt worden sein muß. Nun laßt uns
die Stimme ansehen : In 1844 erhielt Mar
kel in obigem Eaunty 23! M Stimmen und
Schunk 3217—zusammen öb'(l7, und bei
ter letzten Wahl erhielt Johnston 42L4 und
Longstreth 3538—zusammen 7K<>2 Im
Ganzen also ein Zuwachs von 21i15 Stim
men. Nun, in einem Eaunly wie Schuyl
kill ist es leicht möglich taß ein solcher Zu
wachs sein kann, und wenn wir hier tie
Thatsache ansirhscn,daß in tri» lrtzien Jahr
allein in jenem Launiy etwa ISUU Autlän
der naluralisii» wurden, so " i,d es klar, daß,
wenigstens auf der Whig.Seile kein Betrug
stattgehabt haben kann. Wo in aller Well
sie das Volk bekrogen und hinieigangr»
hatten in Bezug auf den Tariff von 1P42,
und da tie ehrlichen Demokralrn welche et
wa ein Drillhcil jener Panhei dort «uöma
chen. wie dies schon vor der Wahl bekannt
war, tas Wtlig Ticket stimmten, ihren Z»'
wachs von 3W Stimmen her bekamen, ist
uns in der That unbegreiflich.
Daß die hiesige LiederS, tie so viel von
Schuylkill Ecuniy zu sagen haben, selbst
nicht glauben was sie sögen, ist uns ganz
klar, und es geschieht nur deßwegen um bei
der nächsten Wahl eine ähnliche Umrvälz-!
nng in Lecha Eaunly z« ve>dülen, welches
ebenfalls geschehen würde, wenn man feinern
Interessen allhier getreu wäre.—Auch ge !
schieht es theils teßwege», um tie A»lsme>k
samkeit tes Volks von ten Loko Foko Be !
trügereien in Philatelphia Eaunly abzulen,
ken, allwo sie in einigen Distrikten meh> j
Mehrheit gaben, als sie Stimme» eingege !
ben hallen. Auch schreien sie schon teßwe
ge» Dieb! Dieb! weil sie bei ter nächsten!
Wahl Diebereien zu begehen beabsichiigen,!
und weil sie glauben, man würde ihnen tan»!
nicht so strenge auf tie Finger sehen. Schan>
te taß man einen alten, in dem Dienste un
seres Vaterlandes grau gervortenen Heltens
dadurch aus dem Amte zu halten, daß
Stimmen gegen ihn zu Jmporliren gedenkt!>
Was noch ferner Schuylkill Eauntv an
betrifft, so ist es sonderbar, taß man in je
Nein Eaunty nichts tavon weiß, taß tie
Whigs Tickets in tie Siimnikasten thäte»
ehe gestimmt wurde, und daß sie Stimme»!
importinen.—Eine Loko Foko Ziituug der
"Poltsville Adler," drückt sich über den Aus
gang der Wahl wie folgt aus :
"Nrifcr Eaunty Ticket."
"Die demokratische Panhei in Schuylkill j
"Eaunly ist bei der heule vor 8 Tagen stall
"gehablen Staatswahl, in Bezug auf ihr!
"Eaunty Ticker total geschlagen worden!
"und die Mehrheit der Whigs beiragt 726 j
"Der Tariff von 1846, welcher so ziem
' lich allgemein für das Kohlengefcbäfr drück-
"end und hemmend angesehen wird, trägt
' ohne Zweifel die größte Schuld der Um-!
"Wandlung von Schuylkill Eariniy."
In einem andern Artikel drückt sich die:
nämliche Zeitung wie folgt auS:
"Die Staatswahl von Pennsylvanien."
"Mit Leidwesen müssen wir heule
"Les.rn berichten, taß tie am letzten Dien >
"stag statt gesunkene Wahl von Pennsylva !
"nien gegen alles Erwarten schlecht für
"Demokraten ausgefallen ist."
"Daß der sonst so durch und dnrch demo
"kralische Schlußstein-Staat bei dieser Wahl
"zurückgefallen, hat feinen Grund zum Theil
"in dem Tariff von 1846, .welcher in>
"ganz Pennsylvanien, und insbesondere in
"unserer Kohlengegend große Mißbilligung
"hervorgerufen halte."
Hier haben wir also die Ursache der Um !
wälzung von ttnsern Gegnern selbst, und zu
gleich das Geständniß daß der Tariff von
1846 für Pennsylvanien verderblich ist
Hoffenilich wird man in Zukunft nichts!
mehr von dem elenden Geschwäz hinsichtlich!
von Betrügerei, vvn unfern Gegnern hören,
welches, wie wie nun klar bewiesen haben,
nur geschieht, um die Rechllichtenkenden
wieder zu re, blenden und zu hintergehen,
»nd um sie sodann für den Ertra - Bezah
lung > Eaß stimmen zu machen.
Die nächste Wahl wi>d zeigen daß die
Stim ne von Schuylkill Eaunty »in» r»cdt
mäß g» ist—daß st» aber nur 726 s.in wird,
giaubt niemand in jenem Eaunly—abee vie
le Sachverständige wollen behaupt»» daß
si» nicht unter 1560 sein wird.
Die zwölf Gr»«»,.
Gouvernör Johnston von Pennsylvania
gibt folgende zwölf Gründe an. nm deren»-
wttle« >ed,r gutgesinnte Bürger seine S,i«».
ine für Gen. Taylor abgeben sollte. Ki»
lenken ebenfalls die Aufmerksamkeit uns«»»
Leser darauf hin.
1. Weil er sich der Constitution verpflich
tet—und durch die Constitution allein, wi«
sie von den Gerichtshöfen der Ver. Staat«»
ausgelegt »nd erklärt worden ist.
2. Weil er verpflichtet fein wkrd. die »51»
unseren ersten Präsidenten befolgte» keheei,
und Regeln als Leitfaden in seiner Verwal'
tung der General Regierung anzunehmen.
3. Weil er sein Amt ohne Partei - Ber>
pflichkungen antreten wird. und deshalb
frei ist, deS Volkes Willen, wie er durch sei.
ne Repräsentanten ausgesprochen n ird, au»,
zuführen.
4. Weil er nicht versuchen wird, die Han
dlungen des Eongresses durch seine eigenen
ptisönlichen Ansichten bei Fragen von zwei,
selhaster Politik zu beeinflussen, weiter al«
die Eonstitution es ei fordertnoch seinem
Cabinet erlauben wird, solches zu thun.
5. Weil er nicht die Geschäfte der Reprä.
fentantcn verwirren oder deren Willen durch
Ausübung der Veto-Gewalt vereiteln wird,
ausser in Fällen zu hastiger Gesetzgebung
oder offener Verletzung der Constitution.
k. Weil er hinsichtlich der Tarif - Frag»
den durch die ausgesproche
nen Volkswillen getreulich refpekliren, und
wenn es den Whigs gelingt, dem Lande di»
Prinzipien der Taufakte von 1842, durch
Widerruf des Tarif'S von '46 wiederzuge
ben, dies» Gesetzgebung fanktioniren wird.
7. Weil er nicht die vom Congreß über
Sklaverei erlassenen Gesetze veihindern oder
mit dem Velo belegen nird, so wenig wie
diejenigen über Hasen, und Flüsse Verdes
serungen oder andere dem Volke constitu
lionsmäßig zustehende Fragen.
8. Weil er alle Pläne für die Erhaschung
fremden Gebiete? auS dem Wege drr Erob
erung hinleitreiben wird.
9 Weil er, persönlich vertraut mit dere«
veihtt, enden Folgen, uns vor neuen Krie
gen bewahren nird, wenn nicht die Noth
wendigkeit gebieterisch deren Existenz fordert.
Iv. Weil er die Regierung treu nach der
Consiilulion verwalten wird, und während
eines langen Lebensvoll bcschwtrlicberDien
ste nie veifclNt hat, alle ihm obliegend»
Pflichten gut und treu zu eifüUen.
11. Weil er Niemand wegen einer auf
lichiigen Meinungsverschiedenheit prose»i>'i.
irn, und, da er selbst einer freien Meinungs
äußerung zugethan, solche auch an Andern
ehren wird.
12. Weil er. vermöge seiner grdßen Pe
pulaiitäk, im Stande sein wird, das Land
ohne Hülse von Organen und unve> antwort
liche» Kabalen zu regieren, und als de, Prä
sident des VolkeS nur diesem allein für fein»
Handlungen veraniwvnlich ist, ohne sich an
Plalfoimen zu keilen, die bleS errichtek wer
ten, um das Volk irre zu leiten, stall eS zu
btl.hien.
Als Zusatz zu diesen zwölf Gründen,
schuldet ihm die Rexublik noch Dank sur
seine briUianlen militäiischen Dienste im
letzten Kriege. Die Schlacl'ien ven Palo
Alio, Resaea de la Palma. Monteiey und
Buena Vista hab,n das Maas unse>»s Ruh
mes gesullk, und einen stlahlenden Lorbeer
kianz um deS Siegers Sa läse gewunden.
Lange nachdem der Rasen »nsereS Vater
landes die Gebeine des Helden, dee diese
Schlachten schlug bedeckk. hat, werden kom
mende Geschlechter sich feinerThalen freuen,
und fein Andenken wird fortleben, so lange
im freien Amerika ein republikanifcheS Herz
schlägt!
Wohl mögen einige kommen und fragen,
waS bürg» uns dafür, tag Gen. Taylor
obige Piinzipien wirklich auSsüdren wird?—
Daraus können wir getrost erwiedern: "Es
ist das Ehrenwort eineS alten Soldaten, ei
nes ManneS. der keine Unwahrheit spiicht,
der vor keiner Verantwortlichkeit zurück
schreclt—und der sich nie ergibt!
Die kommende Wahl.
Die Desperaiion unserer Gegner sollt»
die Freunde von Taylor und FiUmore in
allen Distrikten dieseS StaatS lehren wach
sam zu sei». Ihr alles hängt von diesem
Staate ab, und sie neiden Geld im Ueber
fluß hieher bringen um denselben für Eaß
z» tragen. Sie weiden suchen denselben zu
tragen —einerlei durch rechtliche oder betrüg»
liche Mittel. —Aber wer wollte sich kaufen
laßen geg?n den alten treuherzigen Krieger
Gen. Taylor zu stimmen, oder wer wollt»
sich durch Geld abschrecken laßen, seine Pflicht
gegen den alten Helden, die im Vergleich zu
dem waS er für u»S im Schlachtfelde ge
than hat. nur so gering ist, zu thun.
HLL'O l) > 0 —Nact, den letzten Berich,
ten ist ter Whig-Eandidat für Gouvernör
erwähl», und zwar mit zwischen 2 und 3At
Mehrheit. Auch haben tie WhigS «ine
Mehi heil in der Gesetzgebnng. Jedoch wei
gern sich die Loko Foko Clerks 3 Whigs ih
-4e Ceriisikate zu geben. Sicher eihallendie
selbe aber doch ihre Sitze, und ein Whig
Ver. Staaten Senator ist die Folge. Je
denfalls ist dieser Staat mir einer überwie
genden Mehiheit sich», für Gen. Taylor, ei
nerlei waS unsere Gegner auch sagen mögen.
HcK' Die Waschington Union, Polk'S
Holzeitung gesteh» ein, daß Ford der Whig
Eandidat in Ohio zum Gouvernör erwählt
worden ist.
Aork Caunty —ln York Eaunty
wurden dieses Ja>r auch 2t>l4 Stimmen
m» >r eingegeben als in 1844 —von welchem
Zu Longstreth <>s4 u. Jrhnston I3VV
«viimmen erhielt -Können unsere Gegner,
wenn sie dies» Tharfach» in Aug»nschein
nehmen noch nicht einfeb,n wie »Sin Schuyl.
kill Eaunty zugieng —Wenn sie noch nicht
können, müßen sie in der That blind sein.
Die Whigs thaten in diesen CaumieS ihre
Pflicht, und nichts als d»r Tariff von 184 S
Hai dieS zuwege gebrach».
l 0 r i d a. AlleS ist rech» in
Florida, obschon unsere Gegner ihre Freun»»
von dem Gegensheil versichern. Die Whigs
haben ihren Gouvernör und Congreßmann
und eine Mehrheit von 13 in die Gesetzge
bung erwählt.—Hurrah für Florida !